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Nicht immer passen Karikaturen und Texte so gut zusammen, als seien sie aufeinander abgestimmt und für einander geschaffen, wie das bei Heinrich Heine und Honoré Daumier der Fall ist. Diese Koinzidenz mag daran liegen, dass manchmal in bestimmten historischen Situationen bei künstlerisch wie literarisch tätigen Zeitgenossen doch jener notwendige Gleichklang entsteht, der Zeichnung und Dichtung zu einer Einheit verschmilzt, weil die Antworten auf die politischen und sozialen Probleme für den begabten Satiriker jeglicher Couleur nur in bildlicher oder verbaler Metaphorik mit demselben Scharfblick erteilt werden können.

Illustration der Geschichte geschieht gewissermaßen durch die jeweilige Kunst auf eigenständige Weise, deren Ergebnisse sich dann bei richtiger Kombination entsprechen. Dieser Tatsache trägt diese Ausstellung Rechnung. Wir hoffen sehr, dass sie auch für ein größeres Publikum von Interesse ist. Denn das Daumiersche Werk und die Heineschen Botschaften haben eine solche Aufmerksamkeit verdient.

Von ganzem Herzen ist daher für alle Leihgaben, die von den Mitgliedern der Honoré-Daumier-Gesellschaft stammen, zu danken. Danken möchte ich auch Werner Büsen und Heidemarie Vahl für die Bearbeitung des Bandes.

Joseph A. Kruse
Heinrich-Heine-Institut
 

 

 

 

 

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