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Seit eine Karikatur erschienen ist, worauf ein dreifarbiger Papagei dargestellt ist, der auf jede Frage, die man an ihn richtete, abwechselnd «Valmy» oder «Jemmapes» antwortet, seitdem hütet sich Ludwig Philipp, diese Worte so wiederholentlich wie sonst vorzubringen. Er fühlt wohl, in diesen Worten lag immer ein Versprechen, und wer sie im Munde führte, durfte keine Quasi-Legitimität nachsuchen, durfte keine aristokratischen Institutionen beibehalten, durfte nicht auf diese Weise den Frieden erflehen, durfte nicht Frankreich ungestraft beleidigen lassen, durfte nicht die Freiheit der übrigen Welt ihren Henkern preisgeben. Ludwig Philipp musste vielmehr auf das Vertrauen des Volkes den Thron stützen, den er dem Vertrauen des Volkes verdankte. Er musste ihn mit republikanischen Institutionen umgeben, wie er gelobt, nach dem Zeugnis des unbescholtensten Bürgers beider Welten. Die Lügen der Charte mussten vernichtet, Valmy und Jemmapes aber mussten eine Wahrheit werden. Ludwig Philipp musste erfüllen, was sein ganzes Leben symbolisch versprochen hatte. Wie einst in der Schweiz, musste er wieder als Schulmeister vor die Weltkugel treten und öffentlich erklären: Seht diese hübschen Länder, die Menschen darin sind alle frei, sind alle gleich, und wenn Ihr Kleinen das nicht im Gedächtnisse behaltet, bekommt Ihr die Rute. Ja, Ludwig Philipp musste an die Spitze der europäischen Freiheit treten, die Interessen derselben mit seinen eigenen verschmelzen, sich selbst und die Freiheit identifizieren, und wie einer seiner Vorgänger ein kühnes l'État, c'est moi! aussprach, so musste er mit noch größerem Selbstbewusstsein ausrufen: La liberté, c'est moi! Er hat es nicht getan. Wir wollen nun die Folgen abwarten. Sie sind unausbleiblich, und nur über die Länge der Zeit lässt sich nichts Bestimmtes voraussagen.
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