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Er drückte damals jedem Spezereihändler und Handwerker die Hand, und trug dazu, wie man sagt, einen besondern schmutzigen Handschuh, den er jedes Mal wieder auszog und mit einem reineren Glacéhandschuh vertauschte, wenn er in seine höhere Region, zu seinen alten Edelleuten, Bankierministern, Intriganten und amarantroten Lakaien wieder hinaufstieg.
Über dieses Händedrücken mokieren sich die Karlisten noch am meisten, und ich gestehe gern, der Hass macht sie zuweilen witzig, wenn sie jene, «messéante popularité des poignées de main», persiflieren. So sah ich in dem Schlosse, dessen ich schon früher erwähnt, en petit comité eine Posse aufführen, wo aufs ergötzlichste dargestellt ward, wie Fip I., König der Philister (Épiciers), seinem Sohne Großkuken (grand poulot) Unterricht in der Staatswissenschaft gibt, und ihn väterlich belehrt: «er solle sich nicht von den Theoretikern verleiten lassen, das Bürgerkönigtum in der Volkssouveränität zu sehen, noch viel weniger in der Aufrechterhaltung der Charte; er solle sich weder an das Geschwätz der Rechten, noch der Linken kehren; es komme nicht darauf an, ob Frankreich im Innern frei und im Auslande geehrt sei, noch viel weniger, ob der Thron mit republikanischen Institutionen barrikadiert oder von erblichen Pairs gestützt werde; weder die oktroyierten Worte noch die heroischen Taten seien von großer Wichtigkeit; das Bürgerkönigtum und die ganze Regierungskunst bestehe darin, dass man jedem Lump die Hand drücke.» Und nun zeigt er die verschiedenen Handgriffe, wie man den Leuten die Hand drückt, in allen Positionen, zu Fuß, zu Pferd, wenn man durch ihre Reihen galoppiert, wenn sie vorbeidefilieren u.s.w. Großkuken ist gelehrig, macht diese Regierungskunststücke aufs beste nach; ja er sagt, er wolle die Erfindung des Bürgerkönigtums noch verbessern, und jedes Mal, wenn er einem Bürger die Hand drücke, ihn auch fragen: «Wie gehts, mon vieux cochon?» oder, was synonym sei: «Wie gehts, citoyen?» «Ja, das ist synonym», sagt dann der König ganz trocken, und die Karlisten lachten. Hernach will sich Großkuken im Händedrücken üben, zuerst an einer Grisette, nachher am Baron Louis; er macht aber jetzt alles zu plump, zerdrückt den Leuten die Finger.
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